Sozialsystem
Sozialleitfaden für Einwohner
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Zuletzt aktualisiert: 2026-05-09

Überblick über das französische Sozialsystem

Frankreich stützt sich auf die nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 geschaffene Sécurité sociale (Sozialversicherung), die Elemente des Beveridge- und des Bismarck-Modells verbindet. Die fünf Zweige (branches) — Gesundheit, Familie, Rente, Arbeitsunfälle und Eigenständigkeit — werden von jeweils eigenständigen Trägerkassen (caisses) verwaltet; darüber liegen zusätzliche Schichten wie die Arbeitslosenversicherung (Unédic), die Zusatzrente (Agirc-Arrco) und die ergänzende Krankenversicherung (mutuelle). Aus koreanischer Perspektive wirkt das wie eine Struktur, in der „eine Person mehrere Karten trägt". Die wichtigste Besonderheit ist die PUMa (Protection universelle maladie, eingeführt 2016): Wer rechtmäßig in Frankreich wohnt, hat Zugang zur Krankenversorgung. Anders als in Korea ist der Eigenanteil jedoch vergleichsweise hoch, sodass eine mutuelle (ergänzende Krankenversicherung) faktisch zum Standard gehört.

Wichtige Punkte aus Sicht von Zugewanderten:

Die neun Bereiche im Überblick

Worauf zu achten ist

Offizielle Hinweise: service-public.fr, ameli.fr, caf.fr